Spartakiade 2016

Für die Nachwuchsmannschaften weibliche Jugend E und weibliche Jugend C standen am Wochenende die ersten Endrunden zur Kreis- Kinder- und Jugendspartakiade auf dem Programm. Der HC Rödertal war in beiden Altersklassen in der BSZ-Sporthalle in Radeberg am Start.

Weibliche Jugend E 

Hier hatten mit dem Radeberger SV und dem HC Rödertal nur zwei Vereine gemeldet, so dass es nur ein Endspiel über 2 x 15 Minuten gab. Das Spiel war an Dramatik kaum zu überbieten und daran hatten beide Trainerinnen einen großen Anteil. In der Bezirksmeisterschaft konnte der Radeberger SV die Bienchen in beiden Spielen noch deutlich bezwingen und so waren die Mädels von Trainerin Grit Wende auch klarer Favorit und dieser Rolle wurden sie in den ersten 10 Minuten auch voll gerecht. Der RSV hatte einen Start nach Maß und führte ganz schnell mit 6:1. Die Bienchen fanden einfach keine Einstellung. Im Gefühl des sicheren Sieges wechselte die Trainerin jetzt munter durch. Aber plötzlich waren ihre Mädels von der Rolle und die Bienchen holten auf und konnten bis zur Halbzeit auf 5:6 verkürzen und das war noch längst nicht alles. Nun war das Selbstvertrauen da. Nach dem Ausgleich in Hälfte zwei zog das Team von Trainerin Angelika Rentzsch mit einem Zwischenspurt auf 11:7 davon. Nun glaubten die Rödertalerinnen, das Spiel im Sack zu haben und wechselten auf mehreren Positionen und plötzlich war ihr Spielfaden weg und der RSV erzielte Tor um Tor. Beim Spielstand von 12:11 für Rödertal erhielt der RSV 30 Sekunden vor Schluss einen Penalty-Strafwurf, eigentlich eine sichere Sache. Aber jetzt versagten der Radeberger Spielerin die Nerven und sie verwarf. Noch 20 Sekunden Bangen und dann lagen sich die Bienchen in den Armen und feierten den ersten Spartakiadesieg.

Weibliche Jugend C         

In dieser Altersklasse hatten sich die Nachwuchsverantwortlichen des HC Rödertal entschieden, im Hinblick auf das neue Spieljahr, mit der D-Jugend an den Start zu gehen. Die Größenunterschiede zu den durchweg zwei Jahre älteren Spielerinnen der Konkurrenz vom Radeberger SV, der SG Pulsnitz/Oberlichtenau und der SG Cunewalde/Sohland waren mehr als deutlich. Trainerin Angela Wohlrab musste zusätzlich auf ihre Förderlizenzspieler verzichten, die zur Spartakiade in ihren Heimatvereinen spielen, aber sie wollte die Herausforderung für ihre Bienchen und die verkauften sich nicht schlecht. Was ihre Gegnerinnen an Größe und Gewicht mitbrachten, glichen sie mit Schnelligkeit und Technik aus. So konnten sie in den Spielen gegen Pulsnitz und Radeberg jeweils eine Halbzeit mithalten, verloren beide Spiele aber deutlich. Da auch Cunewalde/Sohland beide Spiele verloren hatte, kam es zu einem echten Endspiel um den dritten Platz. Nach einem ausgeglichenen Start konnten sich die Bienchen zur Halbzeit mit 9:6 absetzen. Das taktische Konzept des frühzeitigen Störens und das schnelle Umkehrspiel gingen auf. Mit schwindenden Kräften der Wohlrab-Mädels kamen die körperlich robusten Sohländerinnen immer besser ins Spiel und glichen Mitte der zweiten Halbzeit aus. Jetzt war es ein offener Schlagabtausch. Beide Teams schenkten sich nichts. Eine Minute vor Schluss dann die Sohländer Führung. Obwohl mit den Kräften am Ende, stemmten sich die Mädels gegen die Niederlage und als schon alles verloren schien, nahm sich Hannah Mey den Ball und erzielte zwei Sekunden vor dem Abpfiff den umjubelten Ausgleichstreffer. Dann das große Rechnen und danach der Jubel, der HCR hatte das bessere Torverhältnis und gewann die Bronzemedaille. Der Spartakiadesieg ging an die Mädels des Radeberger SV die im Endspiel die SG Pulsnitz/Oberlichtenau deutlich bezwangen.

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