Bundesligasaison 2019/2020 abgebrochen

Der Vorstand der Handballbundesliga-Vereinigung Frauen hat heute beschlossen, die Meisterschaft des Spieljahres 2019/2020 mit sofortiger Wirkung abzubrechen. Sportliche Absteiger aus der 1. Und 2. Bundesliga gibt es nicht. Das Olymp-Final4 (DHB-Pokal) kann wegen behördlicher Vorhaben nicht wie geplant am 23./24. Mai stattfinden. Hier wird eine eventuelle Verlegung noch geprüft.

Die Gründe für den Abbruch sind in der sich von Tag zu Tag verschärfende Situation zum Corona-Virus begründet. Behördliche Vorgaben und Hallenschließungen lassen keinen geregelten Trainings-und Wettkampfbetrieb zu. Die Vorgaben und die Dauer der Maßnahmen sind von Bundesland zu Bundesland verschieden. Immer mehr Quarantänefälle haben auch den Handball erreicht. Die Entscheidung zum Abbruch des Spieljahres war alternativlos. Für die HBF steht die Gesundheit der Spielerinnen, Trainer und Betreuer im Vordergrund.

Der Abbruch erfolgte nach dem 22. Spieltag acht Spieltage vor Abschluss des Spieljahres. Das bedeutet für alle Vereine hohe Einnahmeverluste. Viele Zweitligavereine wissen noch nicht, wie sie diese Verluste kompensieren können.

Beim HC Rödertal ist die Leitung des Vereins und die Geschäftsführung der Spielbetriebs-GmbH im ständigen Kontakt, um auf die sich ständig verschärfenden behördlichen Anordnungen zu reagieren. Wie und wann es weitergehen soll, kann derzeitig niemand voraussagen. Präsident Andreas Zschiedrich dazu. „Der Verein befindet sich in der wohl schwierigsten Situation seit seiner Gründung. Wichtigstes Ziel ist es, das Überleben des Vereins zu sichern. Die Situation ist dramatisch, aber wir werden alles tun, damit es weitergehen kann. Wir können nur hoffen, dass wir die Corona-Probleme sehr schnell in den Griff bekommen.“ 

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