DHB Pokal 2015/2016

1. Runde      Sa 05.09.2015       HSV 1956 Marienberg     vs.     HC Rödertal            19:30

2. Runde      So 04.10.2015       HC Rödertal                    vs.     TV Beyeröhde           22:20

Achtelfinale  Sa 07.11.2015       HC Rödertal                    vs.     SVG Celle                 0:0

DHB Pokal 2014/2015

1/16 Finale

So 04.10.2014       Halle-Neustadt         vs.     HC Rödertal            30:28

1/32 Finale

So 07.09.2014       Zwehren / Kassel     vs.     HC Rödertal            08:27

HVS-Moltenpokal 2013

Viertelfinale

So 23.02.2013       SG Oschatz/Riesa     vs.     HC Rödertal            32:36

Känguru-Cup 2011

Platz zwei hinter Zweitligist TSG Wismar

Die Rödertalbienen kehrten als Zweite vom Känguru-Cup 2011 aus Neubrandenburg zurück. Ein Jahr zuvor hatten sie das Turnier sogar gewonnen, damit aber auch die Konkurrenz vorgewarnt. Diese war erneut hochkarätig - ein Erstligist (Pogoń Szczecin - eben erst aufgestiegen in die polnische Superliga), ein Zweitligist (TSG Wismar), ein Drittligist (Rostocker HC) und zwei Viertligisten aus der Ostsee-Spree-Oberliga (SV Fortuna 50 Neubrandenburg und TSC Berlin II). Gespielt wurde zunächst in zwei Gruppen. Dort trafen die Bienen auf die TSG Wismar und sorgten gleich in ihrem ersten Turnierspiel für eine gehörige Überraschung: 23:21! In der zweiten Vorrundenbegegnung fegten sie den spielklassengleichen Berliner TSC II mit 31:14 vom Spielfeld. Drittligist Rostocker HC erging es im Halbfinale nicht viel besser - die Bienen gewannen 33:22. Im Finale traf man dann wieder auf Wismar, konnte da aber nur bis zur Pause mithalten. Endstand: 20:23. Zur Siegerehrung gab es bei den Rödertalbienen dennoch Grund zur Freude: Ann Rammer wurde als beste Torhüterin des Turniers ausgezeichnet und Neuzugang Jurgita Markeviciute als beste Torschützin. "Das Turnier war für uns sehr wertvoll. Wir haben innerhalb von sechs Stunden viermal vierzig Minuten gepielt. Ich habe sehr viel ausprobiert und es hat schon sehr viel funktioniert, auch gegen die sehr guten Wismarerinnen", kommentierte Bienen-Trainerin Egle Kalinauskaite. Und weiter: "Am kommenden Wochenende treffen wir beim Wenzel-Turnier auf die gastgebenden Altenburgerinnen. Das wird sehr interessant, denn Altenburg hat massiv aufgerüstet und wird 2011/12 zu unseren ernsthaftesten Konkurrenten im Kampf um die mitteldeutsche Meisterschaft gehören".

Wenzelturnier 2011

Rödertalbienen gewinnen 33.Wenzelturnier

Ihre vierte Woche der Vorbereitung auf die neue Saison beendeten die Rödertalbienen mit der Teilnahme am 33. Wenzeltunier in der Skatstadt Altenburg. Dabei wiederholten sie ihren Sieg aus dem Jahr 2009. Im Vorjahr hatten sie nicht teilgenommen. Dieses Mal galten die Bienen als Favorit auf den Pokalsieg und wurden dieser Rolle auch gerecht. Sie selbst waren vor allem auf Gastgeber SV Aufbau Altenburg gespannt, weil das Team mit mehreren Zweitligaspielerinnen verstärkt wurde und 2011/12 den Rödertalbienen in der Mitteldeutschen Liga ein Gegner ganz anderen Kalibers sein wird als in der Vorsaison, als die Altenburger nur durch Glück dem Abstieg entgangen waren. Alle anderen Turnierteilnehmer außer Gera-Zwötzen, Aufsteiger in die Mitteldeutsche Liga, waren unterklassig, so dass Trainerin Egle Kalinauskaite nach Herzenslust experimentieren konnte. Das Finale bestritten die Bienen allerdings nicht gegen die Gastgeberinnen - die deckten noch nicht alle Karten auf, sondern gegen Pokalverteidiger MSV Buna Schkopau, der in der vergangenen Meisterschaftssaison in der Sachsen-Anhalt-Liga als Vierter ins Ziel kam. Erwartungsgemäß setzten sich die eine Spielklasse höher angesiedelten Rödertalbienen durch und gewannen mit 8:4. Von der Belastung her war das Turnier allein nicht ausreichend - fünf Spiele á 15 Minuten wären den Weg nach Altenburg nicht wert gewesen. U.a. auf Wunsch der Bienen organisierten die Gastgeber deshalb Freundschaftsspiele unter den leistungsorientierten Teams in einer anderen Sporthalle, wo die Bienen gegen Altenburg, SV Koweg Görlitz (Sachsenliga) und die SG DJK Rimpar (Bayerische Landesliga Nord) zusätzlich über 160 Spielminuten gefordert waren. "Unterm Strich war das für uns ein gelungenes Wochenende, ich bin sehr zufrieden, sowohl mit der sportlichen Herausforderung als auch mit dem Leistungsstand der Mannschaft. In zwei Wochen starten wir in die Meisterschaftssaison. Bis dahin werden wir noch zwei Einzelspiele gegen das Bundesligateam des BSV Sachsen Zwickau und gegen die Männer des HSV 1923 Pulsnitz (Sachsenoberliga) bestreiten und damit die Vorbereitung abschließen".

Sachsenpokal des Juniorteams

HC Rödertal II - Turbine Leipzig 31:27 (17:13)

Zum Auftakt des neuen Spieljahres 2011/12 schlug das Juniorteam des HC Rödertal heute in der 1. Runde des sächsischen Pokalwettbewerbes Turbine Leipzig mit 31:27. Um die Meisterschaft spielen beide Teams in der Verbandsliga, die Rödertalbienen sind Aufsteiger, die Turbinen stiegen ein Jahr zuvor auf. Erwartungsgemäß fand das Team von Trainer Frank Hein nur schwer in die Partie - kein Wunder, hatte er doch erstmals alle seine Spielerinnen zusammen. So gehörte die Anfangsphase den Gästen. Zwei Kontertore von Michaela Wähner drehten nach zwölf Spielminuten jedoch die Führung und als die Bienen das 8:7 (16.) auf 12:8 (20.) ausbauten, war das womöglich schon die Spielentscheidung. Turbine Leipzig kam nach der Pause beim 22:20 (43.) zwar noch gefährlich nahe, aber schon beim 24:20 zwei Minuten später waren es wieder vier Tore Vorsprung, mit dem das Spiel dann auch endete. "Ich bin zufrieden mit unserem Auftaktspiel. Die Unsicherheiten zu Beginn hatte ich erwartet. Das Team hat dann eine tolle Moral bewiesen. Immer, wenn es hätte eng werden können, hat es zugelegt. Ansonsten war deutlich zu sehen, dass wir sehr ausgeglichen besetzt sind und heute gab es auch keinen Ausfall. Darauf lässt sich aufbauen", kommentierte Frank Hein den Spielausgang. In einer Woche erwartet das Juniorteam der Bienen im ersten Meisterschaftsspiel gleich ein richtiger Knaller, wenn der HC Sachsen Neustadt-Sebnitz II zum Lokalderby nach Radeberg kommt.

Rödertalbienen: Mareen Scherpe (1.-30.), Anne Krause (31.-60.); Michaela Wähner (7/1), Sophie Günther (4), Claudia Grützmann (4), Nicole Wirsik (4), Monika Markeviciute (4/3), Marie-Christin Jonekeit (2), Johanna Grimm (2), Carolin Krause (2), Josephine Gäbler (1), Luisa Göhlert (1), Teresa Müller (n.e.), Anne Limberg (n.e.)

Schiedsrichter: Steffen Dienelt/Alexander Fiedler (Flöha), Zuschauer: 35, Zeitstrafen: 12:12 Min., Disqu.: 0:0, Siebenmeter: 5/4:8/7

Spielverlauf: 1:3 (6.), 3:5 (9.), 5:5 (11.), 7:7 (16.), 12:8 (20.), 17:13 - 21:16 (36.), 21:19 (41.), 24:20 (45.), 26:21 (49.), 28:25 (54.), 31:27

HC Rödertal II - SV Plauen-Oberlosa 04 24:25 (12:12)

In der 2. Runde des sächsischen Pokalwettbewerbs verlor das Juniorteam der Rödertalbienen heute gegen den SV Plauen-Oberlosa 04 mit 24:25 und schied damit aus. Im Duell der beiden Aufsteiger - Rödertal in die Verbandsliga, Plauen in die Sachsenliga - war von einem Klassenunterschied nichts zu spüren. Die Bienen hielten gegen die höherklassigen Gäste aus dem Vogtland praktisch bis zum Schlusspfiff mit und das Spiel hätte auch andersherum enden können. Spielvorentscheidend war die Phase zwischen der 37. (16:13) und 41. Spielminute (17:17), als die Gäste während einer gegen ihren Trainer verhängten Zeitstrafe in Unterzahl zwei Tore erzielten und die anschließende Überzahl zum Ausgleich nutzen konnten. Letztlich vergaben die Bienen den Sieg aber in den letzten sechs Spielminuten, in denen ihnen kein Tor mehr gelang. Der Siegtreffer für die Gäste fiel dennoch erst Sekunden vor dem Schlusspfiff.  "Schade, auch wir hätten heute gewinnen können, sind aber an zu viel eigenen Unzulänglichkeiten und Schlafwageneinlagen gescheitert. Auch brauchen wir noch zu lange, um eine Kombination vorzubereiten, und laufen so ins Zeitspiel", kommentierte Bienentrainer Frank Hein. Das Achtelfinale um den HVS-Moltenpokal wird am 19./20. November gespielt. Mit im Lostopf ist auch die 1. Mannschaft des HC Rödertal.

Rödertalbienen: Mareen Scherpe, Anne Krause; Marie-Christin Jonekeit (5), Carolin Krause (5/1), Sophie Günther (4), Michaela Wähner (4), Johanna Grimm (2), Monika Markeviciute (2/1), Claudia Grützmann (1), Josephine Gäbler (1), Nicole Wirsik, Luisa Göhlert (n.e.), Teresa Müller (n.e.), Anne Limberg (n.e.)

Schiedsrichter: Christian Franke/Sven Kotte (HSV Weinböhla), Zeitstrafen: 4:2 Min., Disqu.: 0:0, Siebenmeter: 2/2:3/0

Spielverlauf: 0:2 (3.), 5:4 (9.), 5:7 (12.), 8:8 (18.), 8:10 (23.), 10:12 (25.), 12:12 - 16:13 (37.), 17:14 (38.), 17:17 (41.), 20:21 (51.), 23:21 (54.), 23:23 (56.), 23:24.

Sachsenpokal der 1. Frauenmannschaft

HSG Rückmarsdorf - HC Rödertal 19:45 (12:22)

Die Überraschung blieb aus – im Achtelfinale des Pokalwettbewerbes um den Molten-Pokal des Handball-Verbandes Sachsen setzten sich die Rödertalbienen gestern beim verlustpunktfreien Tabellenführer der Bezirksliga Leipzig souverän mit 45:19 durch und erreichten damit das Viertelfinale. Die Begegnung ähnelte eher einem Freundschaftsspiel als einem Pokal-Fight, im Grunde war es für beide Teams ein Gute-Laune-Spiel, nach dem man sich entzückt ins spielfreie Wochenende verabschieden konnte. Insofern hatte man schon mal goldrichtig gelegen, am Freitagabend zu spielen. Dass sich dann die Zuschauer in der nagelneuen Trainingshalle an der Leipziger Radrennbahn auch noch gut unterhalten fühlten, lag an beiden Teams. Die Würze im Spiel war den Gastgeberinnen zu verdanken, weil sie fast zwanzig Minuten spielerisch mithielten, aber auch den Gästen, weil sie einen bunten Teller handballerischer Leckerbissen servierten. Bienen-Manager Thomas Birnstein dankte den Rückmarsdorferinnen aber noch in anderer Hinsicht: „Mitunter neigen unterklassige Mannschaften in Pokalspielen dazu, ihre athletischen und konditionellen Nachteile mit übertriebener Härte oder sogar bösen Fouls auszugleichen. Derlei Dinge sah man heute gar nicht, beide Seiten blieben verletzungsfrei. Deshalb ein dickes Kompliment an das Team und den Trainer der HSG. Sie haben mitgespielt so lange es ging und blieben auch danach absolut fair – ein sehr sympathisches Team. Schon deshalb wünschen wir ihm für den weiteren Saisonverlauf alles Gute“. Bienen-Trainerin Egle Kalinauskaite ergänzte: „Ich bin zufrieden mit meiner Mannschaft. Immerhin haben wir angesichts des absoluten Klebemittelverbotes hier unter ungewohnten Bedingungen gespielt. Dann hatten die Spielerinnen noch das schwere Trainingsspiel gestern in Halle in den Knochen, wo wir Zweitligist SV Union auf Augenhöhe begegnet sind. Und außerdem habe ich Jurgita Markeviciute und Anja Stöhr heute frei gegeben. Unter diesen Umständen hat das Team sowohl spielerisch als auch kämpferisch überzeugt. Für das Viertelfinale wünsche ich mir ein Heimspiel, damit wir unseren Fans am vierten Advent angemessen Dankeschön sagen können für ihre tolle Begleitung in der Hinrunde. Heute hatten wir hier sogar die akustische Hoheit, das ist nicht selbstverständlich bei so einem Auswärtsspiel am späten Freitagabend“. Ausgelost wird das Viertelfinale am kommenden Wochenende.

Rödertalbienen: Ann Rammer, Susi Schulz; Egle Alesiunaite (10/3), Katharina Rothe (9), Kathleen Nepolsky (6), Bettina Gabbert (6), Jessica Stiskall (5),  Nadja Hultsch (3), Paula Förster (3), Julia Hellmann (2), Maria-Luise Lehmann (1) 

Schiedsrichter: Kerstin Hilscher (HC Leipzig)/Gerd Höpfner (HV Glesien), Zuschauer: 100, Zeitstrafen: 4:4 Min., Disqu.: 0:0, Siebenmeter: 4/2:5/3 

Spielverlauf: 3:3 (8.), 7:7 (14.), 9:11 (18.), 10:5 (16.), 12:17 (25.), 12:22 - 12:30 (39.), 14:38 (46.), 17:43 (56.), 19:45

HSV 1956 Marienberg – HC Rödertal 22:21 (12:9)

Die Rödertalbienen sind im Viertelfinale des sächsischen Pokalwettbewerbes am HSV 1956 Marienberg gescheitert. Nach dramatischem Spielverlauf unterlagen sie heute in der Bergstadt denkbar knapp mit 21:22. Damit ging ihre beeindruckende Serie von zwölf siegreichen Pflichtspielen zu Ende. Dafür hielt eine andere Serie: Spiele mit Entscheidungscharakter sind nicht der Bienen Ding. Im Grunde begann das Unheil schon vor dem Spiel, denn angesichts der überragend gespielten Hinrunde glaubte man im Bienenstock offensichtlich, Marienberg im Fluge nehmen zu können. Nicht anders zu erklären ist die Verblüffung über die Ex-Biene im gegnerischen Tor - Denise Reichel. „Sie wusste ganz genau, wie wir werfen“, kommentierte Bienen-Trainerin Egle Kalinauskaite. Nun ja, Denise stand goldrichtig und provozierte einen Fehlwurf nach dem anderen. Häufig musste sie gar nicht eingreifen. Sie hatte im Rödertal nur gut aufgepasst, besser jedenfalls als der Bienenangriff, der sich an Reichel-Schwächen offensichtlich nicht erinnern konnte und deshalb lieber Pfosten und Latte prüfte. Die allgemeine Ratlosigkeit im Angriff gipfelte im 4:10 (23.). Doch dann erwachten die Bienen mehr und mehr aus ihrer Schockstarre. Vier Bienentore und ein von der (einmalig) eingewechselten Susi Schulz inkl. Nachwurf hervorragend gehaltener Siebenmeter brachten die Gäste auf 9:11 (29.) heran und gaben den Bienenfans Hoffnung auf die Wende im Spiel. Und die gelang! Die 13:12-Führung der Gastgeberinnen (38.) sollte lange Zeit die letzte sein. Bis zum Spielstand von 17:18 (51.) standen die Zeichen in der Sporthalle am Goldkindstein für die Rödertalbienen auf Auswärtssieg. Um ihn festzumachen, hätten sie sich aber bissel mehr einfallen lassen müssen. In den sieben Minuten danach gelang ihnen nur noch ein Tor, den Marienbergerinnen aber fünf. Das machte 22:19 (59.) und das war’s dann für die Bienen. Der dreizehnte Sieg im dreizehnten Pflichtspiel war vergeben oder vorweihnachtlich gesprochen: Licht Nr. 13 blieb dunkel.

Rödertalbienen: Ann Rammer, Susi Schulz; Jurgita Markeviciute (9/6), Katharina Rothe (4), Jessica Stiskall (3), Egle Alesiunaite (2), Anja Stöhr (2), Bettina Gabbert (1), Kathleen Nepolsky, Paula Förster, Julia Hellmann, Nadja Hultsch, Maria-Luise Lehmann

Schiedsrichter: Frank Meyer/Ralf Petzold (MSV Dresden), Zuschauer: 200, Zeitstrafen: 6:8 Min., Disqu.: 0:0, Siebenmeter: 5/4:6/6

Spielverlauf: 4:1 (7.), 10:4 (23.), 11:9 (29.), 12:9 – 12:12 (35.), 13:12 (38.), 13:14 (39.), 17:18 (51.), 20:18 (56.), 20:19 (57.), 22:19 (59.), 22:21.