Drei unserer Bienentalente küren sich mit der Landesauswahl zum Deutschen Meister!

Team Sachsen des weiblichen Jahrgangs 2008 gewinnt überragend den Deutschlandcup 2024

Mit dabei waren unsere „Goldmädels“ Joleen Schneider und Siri Kuhnert unserer B-Jugend Regionalliga Mannschaft und Lena Gräfe als junger Jahrgang 2009 unseres C-Jugend Sachsenliga Spitzenreiter Teams.

Kurz zu den Mädels ….

  • Siri legte bereits in der E-Jugend – Bestenermittlung den Grundstein für ihr Dasein im der Landesauswahl des Team Sachsen. Hier wurde sie 2019 ins HVS Allstar Team gewählt und konnte den 2. Platz bei den Vielseitigkeits-Tests belegen. Seit der erfolgreichen HVS-Sichtung des Jahrgangs 2008 im Juli 2021 und dem ersten Trainingslager der Landesauswahl war sie danach fester Bestandteil dieser Mannschaft und ist in den letzten 2,5 Jahren mit den Mädels und dem Team fest zusammengewachsen.

  • Joleen stieß etwa 1 Jahr später zum Team. Durch ihre starken und ständig verbesserten Leistungen in ihren Mannschaften hier im Verein und dem Ausfall einer Torhüterin wurde sie zu einem Trainingstag des HVS eingeladen und hinterließ entsprechenden Eindruck beim Landestrainer. Folglich wurde Sie zu weiteren Lehrgängen und Turnieren eingeladen und bestätigte dort Leistungen. Schließlich schaffte sie es auch sich als erste Torhüterin der Landesauswahl bis ins Turnier des Deutschlandcup durchzusetzen.

  • Lena ist derzeit fester Bestandteil der Landesauswahlmannschaft des Jahrgangs 2009. Sie wurde nach vielen verletzungsbedingten Ausfällen im Team des 2008er Jahrgangs nachnominiert und kam Ende letzten Jahres zu ersten Turniereinsätzen in Springe beim Barleben Cup und wurde zu Vorbereitungslehrgängen, sowie schlussendlich zum Deutschland-Cup selbst, auch eingeladen. Sie hätte somit die Gelegenheit dieses Event im kommenden Jahr noch einmal miterleben zu dürfen.

Zum Deutschland-Cup 2024:

Der alljährliche Deutschlandcup ist Geschichte und #Team Sachsen verteidigt den Meistertitel.

Zum ersten Mal fand die inoffizielle Deutsche Meisterschaft der Landesverbände in Hannover statt und wurde dort hoch professionell durch den Handballverband Niedersachsen / Bremen über 4 Tage durchgeführt. Bereits an dieser Stelle einen großen Dank für dieses Mega-Event.

In der Vorrunde bekam es das Team Sachsen mit den Mädels aus Rheinland-Pfalz, Mecklenburg-Vorpommern und dem Handballverband Saar zu tun.

Die Spiele endeten:

Rheinland-Pfalz – Sachsen 13 : 20

Sachsen – Mecklenburg-Vorpommern 22 : 22

Sachsen – HV Saar 37 : 20

Nur wegen des schlechteren Torverhältnisses mussten unsere Mädels den ersten Tabellenplatz in der Vorrunde den Mecklenburgerinnen überlassen und gegen den Tabellenersten der Gruppe C im Viertelfinale antreten.

Die Hürde des ersten K.O.-Spiels wurde mit einer wahren Teamleistung und einer überragend aufgelegten Joleen Schneider im Tor, an der sich die Hessinnen ihre Zähne reihenweise ausbissen, gemeistert. Mit dem Rückenwind eines 22 : 37 Viertelfinalerfolgs ging es also ins Halbfinale.

In diesem Halbfinale warteten nun die Hauptstädterinnen des Handballverbandes Berlin. Die Berlinerinnen zählten zu den absoluten Favoritinnen auf den Titel und wurden dieser Rolle bis hier auch gerecht. Mit 6:0 Punkten beendeten sie ihre Vorrunde und auch im Viertelfinale ließen sie keinen Zweifel an deren Vorhaben. Mit 25:14 fegte Berlin das Team aus Brandenburg von der Platte.

Das Halbfinalspiel wurde dementsprechend auch die erwartet schwierige Aufgabe. Die erste Halbzeit ging mit 5:9 noch an Berlin. Nicht wenige dachten, dass die tolle Reise der sächsischen Landesauswahl hier endet und man sich mit dem Spiel um Platz 3 begnügen müsse. Landestrainer Jacob Dietrich und sein super Team, schien aber den richtigen Matchplan in die Köpfe der Mädels eingebrannt zu haben. Aufopferungsvoll kämpften sie im zweiten Durchgang miteinander und füreinander und konnten die Abschlussschwäche des ersten Durchgangs ablegen. Mit der jungen Linnea Radzeviciute (wie unsere Lena auch Jahrgang 2009) brachte der Trainer eine weitere Rückraumspielerin, da Meggan per Manndeckung aus dem Spiel genommen und Siri offensiv gedeckt wurde. Sie packte ihre Chance am Schopf und stellte völlig unbekümmert Berlins Abwehr vor neue unbequeme Aufgaben. Am Ende hieß es 23:20 für Sachsen und damit ….

FINALE!

In diesem ging es dann gegen die Mädchen des Handballverbandes Baden-Württemberg. Diese besiegten im Halbfinale unseren Vorrundengegner Mecklenburg-Vorpommern am Ende recht klar mit 26:20. Sachsen war also gewarnt!

Nach einer Einlaufzeremonie, welche sicher noch lange bei den Mädchen in Erinnerung bleiben wird, mit Einlaufkindern wie bei den Profis, und der Deutschen Nationalhymne, ging es dann also los.

Bis zum Spielstand von 4:4 verlief das Spiel erwartungsgemäß ausgeglichen. Ab jetzt wuchs das Team noch einmal über sich hinaus, konnte das Spiel an sich reißen und mit laufender Spielzeit kontinuierlich einen komfortablen Vorsprung erzielen. Die Abwehr war einmal mehr kaum zu überwinden und wenn, stand da hinten wieder unsere bärenstarke Joleen im Tor. Vorn machte unter anderem unsere Siri ein Wahnsinnsspiel, sprang mit Meggan einmal mehr in die Führungsrolle und überzeugte durch Tore, einem guten Auge und tollem Zusammenspiel mit Kreisläuferin Sara Reuter vom BSV Sachsen Zwickau. Nach einer 4 Tore Führung zur Halbzeit, konnte der Spielstand im zweiten Durchgang kontinuierlich ausgebaut werden.

Emily Wipper vom HC Leipzig durfte den Schlusspunkt zum 26:18, wenige Sekunden vor Abpfiff setzen. Mit der Schlusssirene gab es kein Halten mehr. Es bildete sich ein grün-weißer Haufen der Freude, der Erleichterung und des puren Glücks mit Umarmungen, Freudentränen und Jubelgeschrei!

Die wenigsten hätten mit diesem Erfolg, nach den Verletzungssorgen im Vorfeld gerechnet. Mit Pia Kastner und Lisa Lammich vielen zwei Stammkräfte und absolute Leistungsträger (beide bereits mit DHB-Erfahrung ausgestattet) aus. Doch die beiden, genau wie die anderen Verletzten Ellen Lichtner, Jonna Birke und Luise Bergmann unterstützten ihre Mannschaft außerhalb des Spielfeldes, wann und wo immer es im entsprechenden Moment nötig und wichtig war!

Chapeau Team Sachsen und Gratulation zum verdienten Sieg!

Ihr wart in jeder Hinsicht ein wahres Team, Mädels, Trainer und der komplette Staff.

Ein Sahnehäubchen obendrauf gab es für unsere Siri. Sie wurde neben Ihrer Mitspielerin Meggan Rusko (HC Leipzig) ins Allstar-Team des DHB gewählt.

Kleiner Wermutstropfen: Für die Mädels / dieses tolle Team endet damit nach über 4 Jahren schweißtreibender Lehrgänge, erfolgreiche Wettkämpfe, wichtigen und schönen Erfahrungen und gewonnener Freundschaften die gemeinsame Reise.

 

Team Sachsen gewann Gold mit:

 

Tor:

Joleen Schneider - HC Rödertal

Vivien Lichtner - HC Leipzig

Vivien Kretzschmar - SC Markranstädt

 

Feld:

Linnea Radzeviciute - HC Leipzig

Emily Wipper - HC Leipzig

Hilma Jentzsch - HC Leipzig

Olivia Rimbach - Görlitzer HC

Meggan Rusko - HC Leipzig

Leonora Dervishi - HC Leipzig

Sara Reuter - BSV Sa. Zwickau

Lena Gräfe - HC Rödertal

Anica Czarnowski - Görlitzer HC

Mariella Knape - BSV Sa. Zwickau

Siri Kuhnert - HC Rödertal

Alicia Günther - BSV Sa. Zwickau

Charlotte Baum - HC Leipzig

 

Trainer und Staff:

Jacob Dietrich (Trainer)

Hubert Probst (Co-Trainer)

Frank Dubrau (Co-Trainer/Physio)

 Kerstin Herzer (Delegationsleitung)

Günther Behla (Delegationsleitung)

Stefan Graichen (Bus und Video)

 

Zurück