„Erster gegen Zweiter“ - Sieg im Spitzenspiel gegen den HC Leipzig

Nach dem am Samstag Koweg Görlitz den Spitzenreiter MSG Zwickau geschlagen hatte, stand der HCL allein an der Tabellenspitze und die SG Rödertal/Radeberg rutschte auf Platz zwei vor. Für die SG-Mädels war damit heute aus eigener Kraft die Tabellenführung drin. Dabei war von Nervosität bei den Spielerinnen nichts zu spüren und alle gingen selbstbewusst in das Spiel. 

Überpünktlich pfiffen die Schiedsrichter das Spiel an. In den ersten beiden Spielminuten tasteten sich beide Mannschaften ab und scheiterten jeweils an der gegnerischen Abwehr.

In der dritten Spielminute setzte Nele zum Konter an und wurde dabei von einer Spielerin des HCL gefoult. Die Schiedsrichter entschieden auf 7m und disqualifizierten die Spielerin des HCL.

Den Strafwurf verwandeltet Calea sicher und brachte somit die erste Führung. Die Stimmung in der Halle wurde nach dieser Entscheidung merklich lauter. In der fünften Spielminute gelang den Messestädterinnen der Ausgleich durch einen 7m. Die darauffolgenden Spielminuten dominierten die SG Spielerinnen. Naomi parierte einen 7m und Calea, Siri und Alissa erzielten vier Tore.

Beim Stand von 5:2 nahm die Trainerin des HCL eine Auszeit.  Nach dieser kamen die Leipzigerinnen besser ins Spiel und konnten auch den Anschlusstreffer zum 5:4 erzielen. In dieser Phase unterliefen der SG einfache Fehler im Angriff und auch in der Abwehr. Das nutzte der Gegner aus.  Doch in der 12. Spielminute stellten Siri und Tici  wieder eine drei Tore Führung her. Naomi parierte wiederrum einen 7m und hielt damit die Führung fest. In der 21. Spielminute gelang den Gästen dann der Ausgleich zum 10:10. Wieder war die Fehlerquote zu hoch und die Mannschaft musste ab diesem Zeitpunkt, nach einem Foul, leider verletzungsbedingt auf Shirin verzichten.

Nach dem Ausgleich gelang es den Leipzigerinnen auch die erste Führung im Spiel. Nach 25 intensiven Minuten ging es mit einem 10:11 Rückstand in die Kabine. 

Die Ansprache der Trainer war kurz. Eine kurze Fehleranalyse – mehr war nicht nötig. Der Kampfgeist und Siegeswille war allen Spielerinnen ins Gesicht geschrieben.

Hoch motiviert kamen die Mädels aus der Kabine. Den Wiederanpfiff nutzen die Gäste und bauten ihre Führung aus.  Die Abwehr der SG stellte sich nur schwer auf den 1:1 Angriff der Gäste ein. Auch im Angriff unterliefen wieder einfache hektische Fehler. Nach einem Foul bot sich für die Gäste die Gelegenheit, die Führung durch einen 7m auf drei Tore zu erhöhen. Den Strafwurf konnte Naomi zwar wieder parieren, aber den Abpraller konnten die Gäste verwandeln. In den weiteren Spielminuten sorgte Calea mit zwei schönen Toren wieder für den Anschlusstreffer für die SG. Auch die Abwehr arbeitete nun sicher und konzentriert und vereitelte die Angriffe der Gäste. In der 34. Spielminute konnte wiederrum Calea den Ausgleichstreffer erzielen.

Nur eine Minute später setzte sich Tici sehenswert gegen die Abwehr der Leipzigerinnen durch und erzielte von Rechtsaußen den Führungstreffer zum 14:13. Den Leipzigerinnen gelang noch einmal der Ausgleich zum 14:14, aber ab der 36. Spielminute dominierten wieder die Hausherrinnen das Spiel. Mehr als einen Anschlusstreffer ließen sie nicht mehr  zu. In der 46. Spielminute hatten sie sich eine  sechs Tore Führung erarbeitet. Eine Auszeit wurden zum Wechseln genutzt und so kam Emma S. zu ihren ersten Spielminuten für die SG und auch Hanna kam am Kreis zum Einsatz. Elaine musste in dieser Phase auf eine Aufbau-Position rücken und agierte dabei äußerst sicher. Nach 50 Minuten stand der verdiente Sieg (21:17).

Mit dem Abpfiff lagen sich die Mädels in den Armen und feierten ausgelassen ihren Sieg.

 

Weiter geht’s am 24.11.18:

10:00 Uhr unser Heimspiel gegen den SHV Oschatz

12:00 Uhr Heimspiel der B-Jugend gegen SHV Oschatz

14:30 Uhr Heimspiel der A-Jugend Bundesliga gegen Bayer Leverkusen.

Bitte unterstützt alle die B- und A-Jugend bei den wichtigen Spielen.

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